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STOP WHALE MEAT TRANSIT VIA HAMBURG, MV EILBEK - NEWS ACCESS 

STOP WHALE MEAT TRANSIT VIA HAMBURG, MV EILBEK - NEWS ACCESS 

Shoot 
GP32952 
07/09/2013 
Hamburg: 10.7.2013: Greenpeace activists climb on board the containership 'Eilbek' which transports whale meat to Japan. Four of the sea defenders have fixed themselves to the 170 meters long mooring ropes of the freighter. At the same time ten environmentalists protest in inflatables around the ship. Banners read “Stop whale meat trade!” On board the ship of the shipping company “Eilbek GmbH & Co. KG” are six containers with fin whale meat from Iceland on its way to Japan via Hamburg and Rotterdam harbours.
Greenpeace demands a legally binding regulation that prohibits the transport of whale meat via German ports in general as Germany has signed the international whaling and trading prohibition. Tolerating the transit via Germany does make Germany a supporter of whaling though.
Interview: Iris Menn, Greenpeace Germany Marine Biologist and Oceans expert. 
In original language: 
Protest gegen den Walfleischtransit über den Hamburger Hafen - News Access 
Hamburg, 10. 7. 2013 – Greenpeace-Aktivisten sind heute Mittag in Hamburg auf das Containerschiff 'Eilbek' geklettert; das Walfleisch nach Japan transportieren soll. Vier der Meeresschützer haben sich an den Schiffstauen des 170 Meter langen Frachters festgemacht. Gleichzeitig protestieren zehn Umweltschützer in Schlauchbooten am Schiff. 'Stoppt den Handel mit Walfleisch' ist auf Bannern zu lesen. An Bord des Schiffes der Reederei 'Eilbek GmbH & Co. KG' befinden sich sechs Container mit Finnwalfleisch aus Island. Dieses soll über Deutschland und Rotterdam nach Japan transportiert werden. 'Solange die Bundesregierung die Durchfuhr von Walfleisch duldet; macht sie sich mitschuldig an der Jagd auf die bedrohten Finnwale'; sagt Iris Menn; Meeresexpertin von Greenpeace. „Obwohl Deutschland das internationale Walfang- und Handelsverbot unterzeichnet hat; schiebt Umweltminister Altmaier die Verantwortung von sich. Er muss sich um ein gesetzliches Transitverbot bemühen.“ Greenpeace fordert eine rechtlich verbindliche Regelung; die den Transport von Walfleisch über deutsche Häfen generell verbietet. Nach dem Greenpeace-Protest hatte das Umweltministerium heute Morgen bekannt gegeben; dass man alle deutschen Häfen gebeten habe; sich freiwillig zu verpflichten; kein Walfleisch mehr zu transportieren. „Dies ist ein guter erster Schritt; aber das reicht bei Weitem nicht aus. Kontrollen oder gar Strafen wären so nicht möglich“; sagt Menn. Das Walfleisch; etwa die Menge von zehn Finnwalen; war am Freitag mit dem Containerschiff „Cosco Pride“ im Hamburger Hafen angekommen. Greenpeace-Aktivisten hatten das Schiff an der Landesgrenze mit Protestbannern empfangen; in den Hafen begleitet und die Behörden informiert. Die Zollfahndung hatte die Container daraufhin zunächst aufgrund fehlender Dokumente und falscher Deklaration beschlagnahmt; am Dienstag jedoch wieder freigegeben. Island hat sich neben Norwegen und Japan sowohl vom internationalen Walfang- als auch -handelsverbot distanziert. In dieser Saison will Island 184 bedrohte Finnwale erlegen. Da es im Land selbst keine Nachfrage für das Fleisch gibt; wird es ausschließlich nach Japan exportiert. Da es auch dort kaum verkauft wird (http://bit.ly/16ajyl5); lagert dort noch immer Walfleisch aus der letzten Fangsaison.
Interview: Dr. Iris Menn, Meeresexpertin bei Greenpeace Deutschland 
07/09/2013 
GP37ZH 
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